CBD Bedeutung: Was ist CBD und wofür steht es?

26.11.2023 09:00 86 mal gelesen Lesezeit: 7 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • CBD steht für Cannabidiol, eine Verbindung, die in Cannabis- und Hanfpflanzen vorkommt.
  • Es ist bekannt für seine potenziellen gesundheitlichen Vorteile, ohne die psychoaktive Wirkung von THC.
  • CBD wird in verschiedenen Formen wie Ölen, Kapseln, Gummis und Cremes angeboten und für seine therapeutische Wirkung genutzt.

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Einleitung: Was ist CBD?

Willkommen auf deiner Reise in die faszinierende Welt von CBD! Du bist vermutlich hier, weil du bereits von CBD gehört hast und nun mehr darüber erfahren möchtest. Du fragst dich: Was steht hinter diesen drei Buchstaben und was genau ist CBD? Keine Sorge, wir werden diese Fragen ausführlich klären! CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. Es handelt sich dabei um eines von über 100 Cannabinoiden, die in der Cannabispflanze vorkommen.

Im Gegensatz zu THC, dem wohl bekanntesten Cannabinoid, welches für seine psychoaktive Wirkung bekannt ist, ist CBD nicht psychoaktiv. Das bedeutet, dass es dich nicht "high" macht. Das Interesse an CBD hat in den letzten Jahren stark zugenommen, da immer mehr Studien seine potenziellen gesundheitlichen Vorteile aufzeigen. Von entzündungshemmenden bis hin zu angstlösenden Effekten - die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten scheint enorm zu sein.

Mit diesem Artikel bieten wir dir einen einfach zu verstehenden Überblick über die Bedeutung von CBD, seine Herkunft, Wirkungsweise und Anwendungsmöglichkeiten. Und natürlich gehen wir auch auf die rechtliche Situation in Deutschland ein. Also tauche mit uns ein in das Thema CBD und entdecke die Vielfalt dieses spannenden Phytocannabinoids.

Die Herkunft von CBD: Ein Blick auf die Cannabispflanze

Jetzt, wo wir wissen, dass CBD ein Cannabinoid ist, werfen wir einen Blick auf dessen Herkunft - der Cannabispflanze. Die Cannabispflanze beinhaltet mehr als 100 verschiedene Cannabinoide, dazu zählen neben CBD auch THC (Tetrahydrocannabinol) und CBC (Cannabichromen).

Sowohl die Hanfpflanze (die Sorte der Cannabispflanze mit einem sehr niedrigen THC-Gehalt) als auch die Marihuanapflanze (die Sorte mit hohem THC-Gehalt) enthalten CBD, allerdings in unterschiedlichen Anteilen. Die Hanfpflanze ist in der Regel der bevorzugte Ursprung für die Gewinnung von CBD, da sie viel CBD und nur Spuren von THC enthält.

Innerhalb der Cannabispflanze findet sich das CBD hauptsächlich in den Blättern und Blüten. Durch verschiedene Extraktionsverfahren, wie beispielsweise die CO2-Extraktion, wird CBD aus der Pflanze gewonnen und dann zu unterschiedlichen Produkten weiterverarbeitet.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Wirkungsweise von CBD im Körper nicht darauf zurückzuführen ist, dass es aus der Cannabispflanze stammt. Tatsächlich liegt dies an den speziellen Eigenschaften der Cannabinoide und den Wechselwirkungen mit unserem körpereigenen Endocannabinoid-System. Aber das werden wir im nächsten Abschnitt genauer beleuchten.

Pro und Contra: CBD Anwendung und Wirkung

Pro Contra
Lindert verschiedene Arten von Schmerzen Kann Müdigkeit hervorrufen
Reduziert Ängste und Depressionen Nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht
Hilft bei Epilepsie Interagiert mit anderen Medikamenten
Wirkt entzündungshemmend Kann trockenen Mund verursachen
Beruhigende Wirkung bei Schizophrenie Bei schwangeren und stillenden Frauen nicht empfohlen

Die Wirkung von CBD: Wie es auf unseren Körper einwirkt

Ich nehme an, du fragst dich, wie genau CBD im Körper wirkt? Hierfür müssen wir einen Blick auf unser körpereigenes Endocannabinoid-System (ECS) werfen. Dieses System spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulierung verschiedener Körperfunktionen, wie z.B. Schlaf, Entzündungsreaktionen und Schmerzwahrnehmung.

Das ECS besteht aus Cannabinoid-Rezeptoren (CB1- und CB2-Rezeptoren), endogenen Cannabinoiden (körpereigene Cannabinoide, auch Endocannabinoide genannt) und den Enzymen, die diese produzieren und abbauen. Cannabinoide wie CBD interagieren mit diesem System, aber nicht auf die gleiche Weise wie THC.

THC dockt direkt an die CB1-Rezeptoren an, welche hauptsächlich im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) zu finden sind. Dieser Vorgang führt zu dem als "High-Sein" bekannten Gefühl. CBD dagegen interagiert eher indirekt mit dem ECS: Es verhindert, dass die Endocannabinoide zu schnell abgebaut werden, wodurch sie eine stärkere Interaktion mit den Rezeptoren haben können. Auf diese Weise hat CBD potenziell entzündungshemmende, entkrampfende und angstlösende Wirkungen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Wirkung von CBD von Person zu Person variieren kann. Dies hängt von verschiedenen Faktoren wie deiner individuellen Physiologie, der aufgenommenen Menge und der Einnahmeform ab.

Aufgrund der wohlwollenden Wirkungsweise von CBD wird aktuell viel geforscht auf diesem Gebiet. Lass uns im nächsten Abschnitt mehr darüber erfahren.

CBD in der Medizin: Anwendungsbereiche und Forschung

Die möglichen medizinischen Anwendungen von CBD sind umfangreich und vielfältig. Studien und wissenschaftliche Forschungen weisen darauf hin, dass CBD unter anderem bei der Linderung chronischer Schmerzen, der Reduzierung von Angstzuständen und Depressionen und der Behandlung einiger Epilepsieformen helfen kann.

Ein konkretes Beispiel ist das Medikament Epidiolex, das als erstes CBD-basiertes Medikament von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassen wurde. Es wird zur Behandlung von zwei seltenen und schweren Formen der Epilepsie bei Kindern eingesetzt.

Darüber hinaus gibt es einige Hinweise darauf, dass CBD positive Auswirkungen auf die Hautgesundheit haben kann, indem es entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen zeigt. Daher wird es zunehmend in Hautpflegeprodukten verwendet.

Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse ist die Forschung auf diesem Gebiet noch im Gange und weit davon entfernt, abschließend zu sein. Insbesondere die langfristigen Auswirkungen und eventuellen Nebenwirkungen von CBD müssen noch genauer untersucht werden. Es ist daher wichtig, die Einnahme von CBD immer mit einem Arzt oder Apotheker abzuklären.

Neben seiner medizinischen Anwendung findet CBD auch zunehmend Anklang in anderen Bereichen. Lass uns einen Blick auf die verschiedenen Arten von CBD-Produkten werfen.

CBD-Produkte: Von Nahrungsergänzungsmitteln bis Kosmetik

Nachdem wir die Herkunft und Wirkweise von CBD geklärt und einen Blick auf die medizinischen Anwendungsbereiche geworfen haben, kommt nun die Frage auf: In welcher Form kann ich CBD eigentlich nutzen? Das Angebot an CBD-Produkten ist mittlerweile sehr breit und vielfältig.

Ein sehr populäres Produkt ist das CBD-Öl. Es wird oral eingenommen, meist mittels einer Pipette direkt unter die Zunge geträufelt. Durch die schnelle Aufnahme über die Mundschleimhaut kann es rasch wirken. CBD-Öle gibt es in verschiedenen Konzentrationen, sodass du die Dosierung an deine Bedürfnisse anpassen kannst.

Sowohl im Online-Handel als auch in Apotheken und Drogerien sind heute eine Reihe von CBD-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln erhältlich, wie beispielsweise Kapseln, Tee oder sogar Schokolade. Diese Produkte können eine einfache Möglichkeit sein, CBD in deinen Alltag zu integrieren.

Aufgrund der potenziell positiven Wirkung von CBD auf die Haut entwickelt sich auch die Kosmetikbranche in diese Richtung weiter. Es gibt mittlerweile viele verschiedene CBD-Kosmetikprodukte, wie Cremes, Lotionen oder Salben, die bei Hautproblemen wie Akne oder trockener Haut helfen können.

Wichtig ist bei all diesen Produkten, immer auf Qualität und Reinheit zu achten. Gute Anbieter können dir Labortests vorweisen, die die im Produkt enthaltenen Substanzen und deren Konzentration bestätigen.

Nun haben wir einen guten Überblick über CBD und seine Anwendungsmöglichkeiten erhalten. Doch wie sieht es eigentlich mit der Rechtslage in Deutschland aus? Das klären wir im nächsten Abschnitt.

Die Rechtslage von CBD in Deutschland: Ein umstrittenes Thema

Die Rechtslage von CBD in Deutschland ist ein Thema, das für etwas Verwirrung sorgen kann. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass CBD - im Gegensatz zu THC - in Deutschland nicht als Betäubungsmittel eingestuft ist und daher legal erworben werden kann.

CBD-Produkte, die aus Nutzhanf gewonnen werden (Cannabis-Sorten mit einem THC-Gehalt von weniger als 0,2%), sind grundsätzlich legal. Bei Produkten, die zum oralen Verzehr bestimmt sind - wie CBD-Öl - ist allerdings Vorsicht geboten. Denn sie unterliegen der Novel Food-Verordnung der EU. Das bedeutet, dass für den Verkauf eine entsprechende Zulassung erforderlich ist.

Seit März 2021 vertritt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Ansicht, dass CBD-Produkte als neuartige Lebensmittel anzusehen sind und daher einer Zulassung bedürfen. Einige Hersteller und Shops stellen sich jedoch auf den Standpunkt, dass ihre CBD-Produkte nicht neuartig sind und verkaufen sie weiterhin ohne entsprechende Zulassung. Die Rechtslage ist also nicht ganz eindeutig und befindet sich im Fluss.

Wenn du CBD-Produkte kaufen möchtest, ist es daher ratsam, immer auf die Herkunft und die legalen Bestimmungen des Anbieters zu achten. Im Zweifelsfall kann es hilfreich sein, einen Anwalt oder eine Beratungsstelle zu konsultieren.

Nun haben wir wirklich einen umfangreichen Rundgang durch das Thema CBD gemacht. Was können wir also abschließend sagen? Das klären wir im nächsten und letzten Abschnitt.

Fazit: CBD - Ein vielseitiges Phytocannabinoid mit Potenzial

Nach diesem ausführlichen Blick auf die Bedutung und Wirkungsweise von CBD, seine medizinischen Anwendungen, vielfältigen Produktformen und die rechtliche Situation in Deutschland, können wir feststellen: CBD ist ein vielseitiges Phytocannabinoid mit enormem Potenzial.

Die Anwendung von CBD reicht von gesundheitlichen Aspekten wie der Linderung von Schmerzen, über die Reduzierung von Stress und Angstzuständen, bis hin zur Verbesserung der Hautgesundheit. Dabei hat CBD den Vorteil, dass es im Vergleich zu THC nicht psychoaktiv wirkt und daher keine Rauschwirkung hat.

Trotz der vielversprechenden Forschungsergebnisse benötigen wir weitere Studien, um die vollen Auswirkungen und potenziellen Nebenwirkungen von CBD vollständig zu verstehen. Wie bei jedem Nahrungsergänzungsmittel oder Medikament ist es wichtig, bei der Anwendung von CBD verantwortungsbewusst zu handeln und es immer in Absprache mit einem Arzt oder Apotheker zu verwenden.

Die CBD-Industrie boomt und es kommen ständig neue CBD-Produkte auf den Markt - einige mit mehr, andere mit weniger ernsthaftem Hintergrund. Daher ist es wichtig, bei der Auswahl von CBD-Produkten auf Qualität und Reinheit zu achten und sich immer über die aktuelle Rechtslage zu informieren.

Bei all dem Potenzial und der Begeisterung für CBD sollten wir jedoch nicht vergessen, dass es kein Allheilmittel ist. Jeder Mensch ist einzigartig und reagiert unterschiedlich auf Substanzen wie CBD. Daher kann es hilfreich sein, verschiedene Produkte und Dosierungen auszuprobieren und zu schauen, was für dich am besten funktioniert.

Doch eines steht fest: CBD ist ein spannender Forschungsbereich mit einem riesigen Potenzial, der es verdient, weiter erforscht zu werden. Bleiben wir gespannt, was die Zukunft bringt!


FAQ: Alles Wissenswerte über CBD

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol. Es handelt sich um ein Cannabinoid, welches aus der Hanfpflanze gewonnen wird und nicht psychoaktiv wirkt.

Wofür wird CBD verwendet?

CBD wird oft zur Linderung von Symptomen bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, wie beispielsweise Schmerzen, Entzündungen, Angststörungen und Schlafproblemen.

Ist CBD legal?

Ja, CBD ist in vielen Ländern legal, solange es bestimmte Grenzwerte bei dem THC-Gehalt nicht überschreitet. In Deutschland liegt dieser Grenzwert derzeit bei 0,2%.

Kann CBD süchtig machen?

Nein, CBD hat kein Suchtpotenzial und kann somit auch nicht zu einer Abhängigkeit führen.

Wie wird CBD eingenommen?

CBD kann auf verschiedene Arten eingenommen werden, z.B. als Öl unter der Zunge, als Kapsel, als Creme auf der Haut oder auch in Form von CBD-haltigen Lebensmitteln.

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Zusammenfassung des Artikels

CBD, oder Cannabidiol, ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid aus der Hanfpflanze mit potenziellen gesundheitlichen Vorteilen wie entzündungshemmenden und angstlösenden Wirkungen. Es interagiert indirekt mit unserem körpereigenen Endocannabinoid-System und wird in verschiedenen Formaten angeboten - von Ölen über Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu Kosmetikprodukten -, wobei die Forschung zur genauen Wirkungsweise und möglichen Nebeneffekten noch im Gange ist.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Du fragst dich, was CBD ist? CBD steht für Cannabidiol und ist eine von über 100 identifizierten Cannabinoiden in der Cannabispflanze. Es ist bekannt für seine potenziellen therapeutischen Wirkungen und wird oft zur Linderung von Symptomen wie Schmerzen, Angstzuständen und Schlaflosigkeit verwendet.
  2. Wofür steht CBD? CBD wird aus der Hanfpflanze gewonnen und hat im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol) keine psychoaktiven Wirkungen. Das bedeutet, dass es dich nicht 'high' macht. Stattdessen wird es für seine gesundheitlichen Vorteile gelobt.
  3. Es gibt viele verschiedene Formen, wie du CBD konsumieren kannst. Dazu gehören CBD-Öle, Kapseln, Esswaren, Vapes und sogar topische Cremes. Jede Form hat ihre eigenen Vorteile und Nachteile, also überlege, was für dich am besten funktioniert.
  4. Es ist wichtig zu beachten, dass die Forschung zu CBD noch in den Kinderschuhen steckt. Obwohl viele Menschen CBD zur Linderung von verschiedenen Symptomen verwenden, ist es immer noch notwendig, mehr Forschung zu betreiben, um seine volle Wirkung und mögliche Nebenwirkungen zu verstehen.
  5. Bevor du CBD verwendest, sprich mit deinem Arzt. Obwohl CBD allgemein als sicher gilt, kann es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben, die du einnimmst. Es ist immer am besten, sicher zu sein und einen medizinischen Experten zu konsultieren.